Natur und Landschaft

Der Spörkelnbruch liegt in Nordrhein-Westfalen zwischen Düsseldorf und Wuppertal, auf dem Gebiet der Stadt Haan. Er ist ein kleiner Teil der Bergischen Heideterrasse, die sich rechtsrheinisch vom Siebengebirge nach Norden bis an die Ruhr hinzieht.

Das Naturschutzgebiet Spörkelnbruch ist ein wichtiger Bestandteil des Biotopverbundes der Bergischen Heideterrasse. Mit seinen vielfältigen Lebensräumen, darunter Moorreste, Feuchtwiesen, Heideflächen sowie Birken- und Erlenbruchwälder, bietet es zahlreichen seltenen und gefährdeten Tier- und Pflanzenarten einen wertvollen Rückzugsraum. Als Teil des FFH-Gebietes „Hilden-Spörkelnbruch“ trägt es zum Erhalt der biologischen Vielfalt und zum Schutz gefährdeter Lebensraumtypen bei.

Besonders bedeutsam ist seine Funktion im Biotopverbund mit weiteren Schutzgebieten wie der Ohligser Heide und dem Further Moor. Diese Vernetzung ermöglicht es Arten, geeignete Lebensräume zu erreichen und zwischen einzelnen Gebieten zu wandern. Der Erhalt und die Pflege des Spörkelnbruchs leisten somit einen wichtigen Beitrag dazu, die charakteristischen Heide- und Moorlandschaften der Bergischen Heideterrasse langfristig zu bewahren.

Ein paar Bilder von Landschaft, Pflanzen und Tieren

(© alle Fotos: Armin Dahl)

 

Links:
Spörkelnbruch auf den Seiten der Biologischen Station Mittlere Wupper
Spörkelnbruch bei Wikipedia
FFH-Gebiet Hilden-Spörkelnbruch beim LANUK 
Bergischen Heideterrasse beim Bündnis Heideterrasse e. V.
Spörkelnbruch bei Google Maps

Aktuelle Beobachtungen im Spörkelnbruch auf observation.org  (etwa ab 2015, ältere Daten siehe Literatur)

 

Literatur: 

AGNU Haan – Der Kiebitz 2, Jahrgang 2000 (.pdf, 32. Seiten)

BOSCH, U. & R. KRECHEL (1997): Untersuchung der Großschmetterlinge in den NSGen Spörkelnbruch, Felderbachtal & Neandertal – Unveröff. Gutachten im Auftrag des Kreises  Mettmann. 33 Seiten, Anhang, Karten.

WOIZILINSKI, D. (1987): Untersuchung der Groß- und Kleinschmetterlingsfauna in den Naturschutzgebieten Spörkelnbruch, Hildener Heide/Hildener Stadtwald. Unveröff. Manuskript im Auftrag des Kreises Mettmann., ca. 100 Seiten. (ULB Mettmann).

WOIKE, M. (1990): Biotoppflege- und Entwicklungsplan für das Gebiet zwischen Sandberg und Schönholz in der Hildener Heide, Kreis Mettmann. Erstellt im Sommersemester 1990 durch die Teilnehmer des Praktikums unter der Leitung
von M. Woike, Universität Düsseldorf, Abteilung Geobotanik.

WOIKE, S. (1958): Pflanzensoziologische Studien in der Hildener Heide. Verlag Fr.
Peters, Hilden.
– (1965): Die Hildener Heide im pflanzen- und tierkundlichen Schrifttum.- Hildener
Jahrbuch 1961-1964, 466-486.
– (1968b): Vegetationsskizze der Heidemoore.- In: Unser Landkreis (Kreis
Düsseldorf-Mettmann) 24 (3), 146-151.
– (1982): Spörkelnbruch – Haans erstes Naturschutzgebiet?- In: Austellung „Natur
u. Umwelt in Haan“, 4-8.- Stadtsparkasse Haan.
– (1988): Pflanzenkundliche Beobachtungen in Feuchtgebieten zwischen Haan
und Hilden.- Pflanzenkundliche Betrachtungen. Heil- und Giftpflanzen,
Wildkräuter und Gehölze. Natur beobachten und kennenlernen im Bergischen
Land, Band IV. Hrsg. Dr. Kolbe, 72-80.- Fuhlrott-Museum Wuppertal, Born-
Verlag.
– (1993): Schriftliche Mitteilungen über Standorte bemerkenswerter Pflanzen im
Kreis Mettmann.

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